Monday, March 7, 2016

Rezension: Emmy & Oliver von Robin Benway

Emmy hat es satt, ständig in Watte gepackt zu werden. Surfen oder auf Partys gehen kann sie nur hinter dem Rücken ihrer Eltern. Seit zehn Jahren geht das so, seit damals, als der Nachbarjunge entführt wurde. Und auch nachdem Oliver zurückgekehrt ist, ändert sich daran nichts. Dabei will Emmy einfach nur Zeit mit Oliver verbringen. Auf den Wellen reiten. Glücklich sein. Aber die Ereignisse der Vergangenheit haben nicht nur Schatten auf ihr Leben geworfen, sondern auch auf das ihrer Eltern. Emmy spürt: Um glücklich zu werden, muss sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.







Buchdetails:

Emmy & Oliver
Robin Benway
 
Hardcover, ab 14 Jahren
mit Schutzumschlag und Relieflack
384 Seiten, 14,0 x 22,0 cm
ISBN 978-3-7348-5018-9 


17,95 €

Quelle: Magellan

Meine Gedanken zum Buch:

Auf Instagram habe ich Emmy & Oliver vor ein paar Wochen entdeckt und wollte es unbedingt lesen, da mich das Cover angesprochen hat und die Inhaltsangabe sehr vielversprechend klang.

Ich habe bisher noch keine Jugendbücher rund um das Thema Kidnapping gelesen, daher war ich sehr gespannt, wie das Thema nun im Roman aufgearbeitet sein würde. Was mich allerdings überrascht hat, war die Tatsache, dass Emmy & Oliver nur aus Emmys Perspektive erzählt wird. Und ich muss sagen, dass ich schon ein wenig enttäuscht war, denn ich hatte erwartet, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht von Emmy und Oliver erzählt wird. Immerhin wollte ich unbedingt mehr über Oliver erfahren, wollte wissen, was er fühlt und denkt.

Dennoch habe ich mich schnell an Emmys Erzählperspektive gewöhnt und da der Schreibstil flüssig war, hatte ich keine Probleme, den Geschehnissen zu folgen.

Emmy und Oliver waren Nachbarn und beste Freunde als sie klein waren. Doch dann wird Oliver eines Tages von seinem Vater entführt und nichts ist mehr, wie es war. Denn nach Olivers Entführung sind Emmys Eltern sehr ängstlich und überfürsorglich, sodass sie Emmy ständig überwachen, und ihr keinen Freiraum lassen. Als Oliver nach Jahren plötzlich wieder auftaucht, können die beiden nicht einfach da weitermachen, wo sie aufgehört hatten, denn so vieles hat sich verändert. Dennoch verbrigen Oliver und Emmy viel Zeit miteinander und Oliver erzählt Emmy immer mehr über seine Situation. Und natürlich wollte ich, genau wie Emmy und alle anderen auch, erfahren, was damals eigentlich vorgefallen ist, und warum Olivers Vater ihn überhaupt entführt hat.

Emmy hat mir von Anfang an als Protagonistin und Erzählerin gefallen. Ich konnte mit ihr mitfühlen, ich konnte ihre Gefühle gegenüber ihren Eltern nachvollziehen und auch ihre Ängste nachempfinden.

Leider konnte ich mit Oliver nicht sehr viel anfangen, denn er hat es mir wirklich schwer gemacht, ihn als Protagonist lieb zu gewinnen. Er kam mir sehr distanziert vor und er konnte mich daher nicht wirklich überzeugen. Natürlich verstehe ich, dass er viel durchgemacht hat und dass er deshalb so unnahbar geworden ist, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Story auch aus seiner Sicht erzählt worden wäre.

Das Ende der Geschichte hat mich dennoch überzeugen können, sodass mir Emmy & Oliver insgesamt ganz gut gefallen hat.

Daher gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen.

Rating:

3,5 von 5 Sternen

Anmerkung: Ich möchte mich ganz gerne beim Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Andreea

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